Tobias Hölterhof ist Postdoc am LearningLab der Universität Duisburg-Essen

Vortrag:

Forschen mit Code: Digitale Methoden in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Gehalten am 09.11.2018 in
 

Posterpräsentation auf „Zur Lage der postgradualen Methodenausbildung in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“, Workshop der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Trotz der hohen Entwicklungsdynamik und Heterogenität der jeweiligen sozialen, kulturellen und politischen Ausprägungsformen des Digitalen lässt sich ein gemeinsamer Nenner bestimmen: Es ist der Code (vgl. Lessig 1999, 2010), der den digitalen Architekturen zu Grunde liegt und die Infrastruktur sowie die immer komplexer werdende „Algorithmizität“ (Stalder 2016) umspannt. Es scheint uns von gesteigerter Bedeutung, danach zu fragen, wie das Digitale den Forschungsprozess in epistemologischer Hinsicht durchdringt. Softwarecode schreibt sich mehr und mehr in den Forschungsprozess ein und besitzt ein Potential zur Gestaltung aber auch zur Verschleierung.

Weblog-Eintrag:

Die Tiefe der Oberfläche

Geschrieben am 27.10.2018
 

Oberflächen sind spannende Ort: Sie schaffen Grenzen und markieren den Übergang von einer Sphäre zur nächsten. Die Oberfläche wird dabei zur Metapher für Heterogenität. Konstitutive Aspekte einer Erscheinungsform enden mitunter abrupt und schaffen Raum für einen neuen Zustand: das Flüssige trifft auf das Feste, das Feste auf das Gasförmige und so fort. Damit endet auch das Identische sowie die Selbstverständlichkeit des „idem et idem“, mit der sich das Immergleiche wiederholt.

Publikation:

Digitale Optionen für agile und unstetige Bildungsprozesse: Gestaltung einer sozialen Lernumgebung für die Hochschullehre

Veröffentlicht im Jahr 2018

Hölterhof, Tobias (2018): „Digitale Optionen für agile und unstetige Bildungsprozesse: Gestaltung einer sozialen Lernumgebung für die Hochschullehre“. In: Getto, Barbara; Hintze, Patrik; Kerres, Michael (Hrsg.) Digitalisierung und Hochschulentwicklung: Proceedings zur 26. Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. mit elearn.nrw. o.V., S. 106–118. — ISBN: 978-3-8309-3868-2

Weblog-Eintrag:

Collaborative platform for reporting textbook errors (#oahack)

Geschrieben am 08.05.2018
 

I recently joined an open access hackathon at the MIT and got the chance to contribute to a project concerning open educational resources. While OER is a broad subject reaching from the creation of open resources by teachers or lecturers to their open distribution, especially reusing and revising them shows the collaborate potential of openness. A nice idea from Daniel Gracia fits well in that spectrum while at the same time demonstrating the benefits of open collaboration on educational resources.

Publikation:

Getting in Touch at a Distance: Encounter as a Philosophical Concept for Distance Education

Veröffentlicht im Jahr 2018

Hölterhof, Tobias (2018): „Getting in Touch at a Distance: Encounter as a Philosophical Concept for Distance Education“. In: American Educational Research Association# (AERA Online Paper Repository).

Weblog-Eintrag:

Getting in Touch at a Distance: Handout to my Talk at AERA 2018 in New York City

Geschrieben am 13.04.2018
 

Encounter refers to a degree of proximity, while distance education is characterised by the remoteness of learners. Questioning this apparent contradiction unveils the possibility of fostering deeper meaning through social learning and computer-mediated communication within distance education. Drawing on a structural comparative analysis of philosophical and psychological concepts of encounter, this submission investigates encounter as an existential principle of education and analyses its appropriateness within online distance education. Exceeding the bare experience of others, encounter is anchored within the deeper understanding of a person or an object.

Vortrag:

Getting in Touch at a Distance: Encounter as a Philosophical Concept for Distance Education

Gehalten am 13.04.2018 in New York City (USA)

Contributed Talk at „The Dreams, Possibilities, and Necessity of Public Education“, Annual Meeting of the American Educational Research Association (AERA).

Encounter refers to a degree of proximity, while distance education is characterised by the remoteness of learners. Questioning this apparent contradiction unveils the possibility of fostering deeper meaning through social learning and computer-mediated communication within distance education. Drawing on a structural comparative analysis of three philosophical and psychological concepts of encounter, this submission investigates encounter as an existential principle of education and analyses its appropriateness within online distance education. Exceeding the bare experience of others, encounter is anchored within the deeper understanding of a person or an object.

Vortrag:

Deutsche und Internationale Zitationsnetzwerke in der Mediendidaktik

Gehalten am 20.03.2018 in Essen

Tagungsbeitrag auf „Bewegungen“, 26. Konress der Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Zitationen sind formalisierte, explizite (inhaltliche) Zusammenhänge zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten (Garfield, 1979, S. 1). Die Anzahl der Zitationen eines bestimmten Artikels sug- geriert, dass dieser eine bestimmte Diskussionsgrundlage und eventuell auch Akzeptanz in der Forschungsgemeinde erfährt. Basierend auf diesen Informationen lassen sich Zitationsnetzwerke erstellen, welche es ermöglichen die Autoren der Publikationen zu erfassen und die entstehende (inhaltli- che) Diskussion zu kartieren (vgl. Griffith, Small, Stonehill, & Dey, 1974; de Solla Price, 1963).

Weblog-Eintrag:

Wissenschaftliches Schreiben im Klartext: Markup und Pandoc

Geschrieben am 16.01.2018

„Plain Text” steht für einfache und klare Textdateien. Solche Textdateien werden häufig in Code-Editoren erstellt, wie etwa Atom, Emacs oder auch Notepad+. Im Gegensatz zu den Textverarbeitungen in verbreiteten Office-Systemen wie Microsoft Word oder LibeOffice ist das Schreiben im Plain Text deutlich reduzierter. „Markups” sind in diesem Kontext weit verbreitet und ermöglichen das Formatieren solcher Textdateien, indem sie Auszeichnungen etwa für Aufzählungen, Listen, Überschriften etc. definieren. Pandoc ist eine Software, die solche Markups in eine Vielzahl von Formaten konvertieren kann.

Publikation:

Sören Kierkegaard und das Internet: Partizipation und Engagement als Hinweis auf Medienbildung

Veröffentlicht im Jahr 2017

Hölterhof, Tobias (2017): „Sören Kierkegaard und das Internet: Partizipation und Engagement als Hinweis auf Medienbildung“. In: Barberi, Alessandro; Ballhausen, Thomas; Berger, Christian; u. a. (Hrsg.) medinen impulse 2014-2015. o.V., S. 341–347. — ISBN: 978-3-7003-1959-7