Weblog von Tobias Hölterhof

Google-Docs für OpenOffice.org

Google-Docs ist ein Online-Office, in dem man gemeinsam an Dokumenten arbeiten kann. Als Anwendungen stehen im wesentlichen eine Textverarbeitung und eine Tabellenkalkulation zur Verfügung. Das ganze ist kostenlos und an der Uni Duisburg-Essen wird gerade an einer Anpassung dieser Google-Tools an die univeriistätseigene Infrastruktur getüftelt.

Es ist zwar etwas antiquiert angesichts des Gedankens, online und gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten, aber für OpenOffice.org gibt es eine Google-Docs-Extension. Mit dieser Erweiterung kann man Dokumente aus seinem Google-Workspace herunterladen, bearbeiten und danach wieder hochladen.

Würfel drehen

Erweiterte Einstellung vom neuen 3D-Desktop "Compiz" unter Linux:

Der neue Wert für Edge der Aktion Links drehen im Plugin Würfel drehen steht in Konflikt mit der Aktion Drehen (nach links kippen) des Plugins Würfel drehen.
Möchten Sie Drehen (nach links kippen) im Plugin Würfel drehen deaktivieren?

Alles klar?

Software für den Palm

Schon über ein Jahr ist es her, seit ich meinen Psion Serie 5mx-pro bei eBay verkauft habe und auf den Palm TX umgestiegen bin. Ein Unterschied, der mir im Gebrauch vom Palm seitdem aufgefallen ist: der Psion kam gleich mit guter, vorinstallierter Software daher, während der Palm erst dann richtig praktisch wird, wenn man bereit ist, für PDA-Software Geld auszugeben. Ein schnelles Beispiel: bei der Standard-Software auf dem Palm sind Termine und Aufgaben getrennt.

Digitales Erzählen

Am Montag und Dienstag war ich in Innsbruck auf der Tagung "Storytelling – Media-theoretical Reflections in the Age of Digitalization". Spannend fand ich vor allem die Spanne der beteiligten Fächer: von Didaktik bis hin zu Geschichte und Kunst. Dabei sind die Themen der Geschichte zwar etwas "unkonvetionell" für Web-Freaks: Inwieweit sind Blog-Einträge "authentisch" im Sinne einer historischen Quelle? Aber gerade an diesem Punkt wird deutlich, dass diese Technik etwas verändert, dass sich etwas bewegt.

Schopenhauer und der Willensakt

Der "Wille" ist ein großer Begriff in der Philosophie Schopenhauers. Der Wille ist das Ding an sich, das was hinter der Wahrnehmung steht. An einem Gegenstand wird er so deutlich, wie sonst nirgends: am eigenen Körper. An ihm geschieht der Übergang vom Ding an sich in unsere Vorstellungen. Der entscheidende "Moment" dabei ist der Willensakt:

"Denn bei jedem Hervortreten eines Willensaktes aus der dunklen Tiefe unseres Inneren in das erkennende Bewußtseyn geschieht ein unmittelbarer Uebergang des außer der Zeit liegenden Dinges an sich in die Erscheinung" (WWV2, Kap. 18).

Aber wie kann man dieses Zitat verstehen? Ganz unförmlich könnte man zunächst vermuten: Immer wenn der Wille einen Akt verursacht, geschieht ein Übergang vom Ding an sich in die Wahrnehmbarkeit. Aber so einfach ist der Zusammenhang nicht. Schopenhauer hat ein ganzes Buch über Gründe und Verursachung geschrieben und grenzt diesen Übergang explizit an mehreren Stellen von einer "Ursächlichkeit" ab. Der Wille ist keine Ursache für einen Willensakt. Wie ist das zu verstehen?

Urlaub auf El Hierro

Vor genau einer Woche sind wir von unserem Urlaub auf El Hierro zurückgekommen, der kleinsten der kanarischen Inseln. Die Tage dort waren sehr schön und erholsam. Man kann auf El Hierro wunderbar wandern. Obwohl die Insel so klein ist, bietet sie viele unterschiedliche Landschaften: von dem Lavafeldern im Süden und Westen über die Urwälder bis hin zu den Bergen und Steilhängen im Golftal. Wir haben ebenso ein paar sehr reizvolle Badestellen entdeckt. Ich habe ein paar Bilder ins Netz gestellt.

Ubuntu ist schlauer als Windows!

Früher gab man auf der Kommandozeile unter Linux den Namen des Programms ein, das man starten wollte. Wenn man z.B. fernsehen wollte, musste man tvtime eingeben. Und wenn das Programm nicht installiert war, erhielt man folgende Meldung:

tvtime: command not found

Dasselbe gilt natürlich auch für Windows. Jetzt ist Linux aber schlauer geworden. Es meldet:

The program 'tvtime' is currently not installed.
You can install it by typing:
sudo apt-get install tvtime
Stellen Sie sicher, dass Sie das Paketdepot universe aktiviert haben.

Ok, die Kommandozeile ist zunächst alles andere als Benutzungsfreundlich, aber hier hat sich grundlegend etwas in diese Richtung geändert! Linux kennt jetzt nicht nur alle die Programme, die aktuell installiert sind, sondern auch "alle" möglichen Programme.

Verzögerungen im Betriebsablauf

Wer viel mit der Bahn fährt wird die Ansage wahrscheinlich kennen: "Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf wird sich die Abfahrt von Zug x um y Minuten verspäten".

Ich bin der Meinung, bei dieser Ansage handelt es sich eigentlich um eine Tautologie! Formulieren wir den hier diskutierten Satz als eine Wenn-Dann-Aussage, lautet er folgendermaßen: "Wenn Verzögerungen im Betriebsablauf vorliegen, dann verspätet sich ein Zug". Eine Tautologie ist in der Logik ein Satz, der unabhängig vom Zustand der Welt stets wahr ist. Ich behaupte nun, dieser Satz hat nicht die suggerierte logische Form "p -> q", sondern "p -> p". Demnach könnte man auch sagen: "Wenn sich ein Zug verspätet, dann verspätet sich ein Zug". Die Wenn-Dann-Aussage ist stets wahr, unabhängig davon, ob eine Verzögerung oder eine Verspätung vorliegt. Für die Ansage bedeutet dies: Es wird nichts Erklärt.

Drucker: Fremdtinte oder Originalpatronen?

Die WDR-Sendung "Markt" berichtete am 22. Januar im "testmelder" von einem Tintenpatronen-Test. Dabei wurde auch der Canon IP2000-Drucker einundzwanzig Wochen lang mit Fremdtinte getestet. Das Ergebnis: knapp 1000 EUR Ersparnisse beim Kauf von alternativen Patronen gegenüber den Originalpatronen bei keinem Qualitätsunterscheid!

Köln und die Taschendiebe

Dass Köln eine Stadt ist, in der es viele Taschendiebe gibt, ist bekannt. Wenn ich mich recht entsinne, liegt Köln ziemlich weit oben in der Statistik. Aber das scheint eine Auszeichnung von Köln nicht nur in der Gegenwart zu sein. Friedrich Nietzsche hat in der Zeit seines Studiums in Bonn einige Ausflüge nach Köln gemacht. Unter anderem besuchte er das Niederrheinische Musikfest 1865. Was er seiner Schwester davon zu berichten weiss, ist, dass es in Köln ungewöhnliche Taschendiebe gibt. Ebenso die Mutter von Arthur Schopenhauer, Johanna Schopenhauer: sie hat ebenfalls einige Zeit in Kön verbracht und ihr sind auch die ungewöhnlich vielen Taschendiebe aufgefallen. Sie lebte 1766-1838. Die Taschendiebe in Köln halten sich also beständig.

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