Ein spätsommerlicher Vergleich zwischen mediterranen Bussen und deutschen Regional-Expressen

In den letzten Wochen war ich ein paar Tage ein einem Land, in dem es im Sommer doch um einiges heißer ist als in Deutschland: Auf der Mittelmeerinsel Zypern wird es im August durchschnittlich bis zu 36 Grad warm. In dieser Zeit -- insbesondere um Mittag herum -- den öffentlichen Nahverkehr der Insel zu nutzen regt einen Bahn-Berufspendler unweigerlich zur Frage an, ob die Linienbusse mit funktionstüchtigen Klimaanlagen ausgestattet sind. Und da ich ja viel mit den Regionalbahnen der Deutschen Bahn unterwegs bin sind mir die Schwierigkeiten vertraut, solche Anlagen in Gang zu halten.

Durchaus überraschend war für mich, dass die Linienbusse in Limassol auf Zypern sehr gut klimatisiert sind. Ich habe mehr als ein Dutzend Busse genutzt. Dabei wunderte ich mich sogar, dass sich ein Gefühl der positiven Erwartung bei mir einstellte: das Busfahren war erfrischend und erholsam in der Mittagshitze. Ganz anders war mein Erwartungsgefühl hinsichtlich der Regional-Expresse in den letzten Monaten geprägt. Hier drängen sich eher solche Erlebnisse in den Vordergrund, in denen ich den Zug auf halber Strecke verlassen musste um auf den nächsten zu warten in der Hoffnung auf etwas kühlere Luft.

Und offensichtlich habe ich die dramatischsten Vorfälle gar nicht miterlebt: In der Presse finden sich durchaus besorgniserregende Berichte (z.B. hier im Handelsblatt).

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