Nietzsche

Unbenutztes Zitat zu verschenken!

Gerade überarbeite ich meine Dissertation. Dabei fallen natürlich auch hier und dort ein paar Textstellen weg. Schweren Herzens muss man sich derart von so mancher Kreation oder Entdeckung trennen. Dieses Zitat habe ich im Kapitel über Nietzsche immer weiter nach hinten verschoben... bis das Kapitel fast fertig ist und das Zitat noch immer keinen Platz gefunden hat. Ich glaube, dass ist ein sicheres Zeichen, dass ich es nicht mehr brauche. Es ist also unbenutzt. Da ich es aber sehr schön finde, will ich es nicht einfach der DEL-Taste als Fraß vorwerfen. Deswegen schreibe ich es hier hin:

Mit der »Wahrheit«, mit dem Suchen der Wahrheit hat es etwas auf sich; und wenn der Mensch es dabei gar zu menschlich treibt – il ne cherche le vrai que pour faire le bien– ich wette, er findet nichts! (KGW VI2, S. 50, JGB §35)

Vielleicht kann es ja jemand gebrauchen? Geschenk ohne Umtausch oder Erstattung!

Philosource: Philosophische Literatur im Internet

Wer sich schon einmal wissenschaftlich mit Friedrich Nietzsche auseinandergesetzt hat, dem werden die folgenden Abkürzungen wahrscheinlich bekannt sein: KSG, KGW, KGB. Sie stehen für diverse Ausgaben der Schriften Nietzsches. Im Internet findet sich nun eine neue Abkürzung: "eKGWB". Das kleine "e" am Anfang der Abkürzung ist ja bereits aus anderen Kontexten bekannt und weist auf das Internet hin. Entprechend bezeichnet "eKGWB" bei Nietzsche Source die neue digitale Gesamtausgabe Werke und Briefe abgekürzt.

Menschliches, Allzumenschliches

Nietzsche betrachtet das Weltgeschehen als notwendig. Daraus folgt auch die Determination des menschlichen Verhaltens. Diesen Punkt baut Nietzsche zu einer Kritik der Schuld aus: Es ist unsinnig jemanden für ein Verhalten verantwortlich zu machen, wenn es keinen freien Willen gibt. Nietzsche redet von der "Unschuld des Werdens".

Friedrich Nietzsche's Schriften

Dieses Verzeichnis ist der Erstausgabe von "Jenseits von Gut und Böse" beigefügt:

Das Interessante daran ist die Ankündigung des Buches "Der Wille zur Macht". Nietzsche hat dieses Buch geplant, zu seinen Lebzeiten jedoch nie herausgegeben. Im August 1888 gibt er das Vorhaben dieses Buches endgültig auf. Das Material verwendet er u.a. in seinen Werken "Götzendämmerung" und "Der Antichrist".

Friedrich Nietzsches Träume

In seiner Jugend hatte Nietzsche mindestens zwei prägende Träume:

  1. Wie er an mehreren Stellen schreibt, hat er vor dem Tod seines jüngeren Bruders Joseph geträumt, sein Vater würde sich aus dem Grab erheben und ihn mitnehmen.
  2. In sein Tagebuch schreibt er im August 1859: er habe geträumt, eine Schlange hätte sich um seine Beine gewickelt, wo er tatsächlich Nachts ein Band um die Füße trug.
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