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Synchronisation von Dateien mit Unison

Unison ist ein Programm für Windows, Mac und Linux, mit dem man Dateien über mehrere Orte Synchronisieren kann. Dabei sind mehrere Einsatzszenarien möglich: Unsion kann etwa für das einfache Backup eines Desktop-Rechners auf eine USB-Festplatte verwendet werden, als Alternative für Dienste wie Dropbox oder Ubuntu-One oder für die Synchronisation mehrerer Rechner mit einer Netzwerkfestplatte. Das Programm ist Open-Source und besitzt eine grafische Benutzungsoberfläche.

Die Synchronisation kann über folgende Wege erfolgen:

Google Books für die Rekonstruktion klassischer Kommentare -- oder: Schopenhauer liest Leibniz

Die Google-Buchsuche findet zu mancher Suchanfrage eine Vielzahl von sehr alten Büchern, die Google in seinem Digitalisierungsprojekt einscannt. Besonders wenn es um wissenschaftliches Arbeiten mit dem Nachlass klassischer Autoren geht, sind diese alten Bücher sehr wertvoll. In den letzten Monaten habe ich das an einem Beispiel erfahren.

Zu Arthur Schopenhauer gibt es von Arthur Hübscher eine Ausgabe seines handschriftlichen Nachlasses, in dem die Bücher seiner privaten Bibliothek aufgeführt sind. Hübscher hat diesem Katalog einen eigenen Band gewidmet und alle Randnotizen, die Schopenhauer in seine Bücher gekritzelt hat, mit Seitenzahl wiedergegeben. Daraus geht z.B. hervor, dass Schopenhauer eine Ausgabe der Theodizee von Gottfried W. Leibniz besaß, die Johann Eduard Erdmann im Jahr 1840 herausgegeben hat. In diese Ausgabe schreibt er auf Seite 555 die Bemerkung:

Google-Chrome für Linux

Google bietet eine erste Entwickler-Version des Webbrowsers "Chrome" für Linux an: hier kann man das Paket für Debian und Ubuntu herunterladen. Diese Version als Beta-Version zu bezeichnen wäre noch etwas früh: in meinen Test ist sie mehrmals abgestürzt. Allerdings sind einige Features dieses Webbrowsers schon nutzbar: so kann man z.B. einen "Application Shortcut" auf dem Desktop oder im Startmenü erstellen, der dann etwa Google Docs in einem eigenen Fenster öffnet.

Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklungen von Google-Chrome, insbesondere auch das gleichnamige Linux-Betriebssystem...

Moovida: Open Source Media Center

Nach langer Entwicklung und Namensänderung ist nun endlich die Version 1 des Media Center Moovida, ehemals "Elisa", fertig. Zur Zeit gibt es sowohl eine Version für Windows (XP, Vista und 7) als auch eine für Linux zum herunterladen. Eine Mac-Version soll folgen.

An Moovida gefällt mir vor allem, dass es eine "leichte" Anwendung ist. Die Entwicklung von Media Centern wuchert häufig in ein immens umfangreiches Projekt aus, die nur selten noch als "Programm" bezeichnet werden können. Sie gleichen eher ganzen Distribution oder Betriebssystemen. Ein Beispiel dafür ist LinuxMCE. Auch das bekannte MythTV finde ich bereits zu umfangreich: es benötigt u.a. einen eigenen Datenbank-Server und ist sehr umständlich in der Konfiguration. Moovida hingegen ist deutlich anspruchsloser in den Voraussetzungen.

Gemeinsam Mind-Maps erstellen mit Cmap (aktualisiert)

Cmap ist ein Programm zum Erstellen von Mind-Maps. Das Programm unterstützt dabei nicht nur das Erstellen, Abspeichern und Exportieren einer Mind-Map auf dem eigenen Rechner. Das Besondere an Cmap ist, dass man über das Internet gemeinsam Mind-Maps erstellen kann. Die Bearbeitung einer Gedankenkarte mit mehreren Teilnehmenden erfolgt synchon, d.h. Änderungen sind sofort sichtbar und durch das Anzeigen von Namen und verschiedenfarbige Rahmen ist auch erkennbar, wer gerade was bearbeitet. Das Programm bietet außerdem Funktionen zur synchronen und asynchronen Kommunikation. So kann man während der Bearbeitung miteinander chatten oder an ausgewählten Knotenpunkten Foren einfügen, in denen man Nachrichten hinterlassen und auf Nachrichten antworten kann.

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